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Ein Leben ohne Mops ist möglich – aber sinnlos! (Loriot)


Möpse - die charmanten "Königshunde"

Beiger MopsDer Mops zählt trotz seiner geringen Größe zu den "Molossern".
Vermutlich stammt der Mops aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden gezüchtet wurde.
Lange Zeit war es ein Privileg der Könige, ihn besitzen und anfassen zu dürfen, deshalb galt er als "Königshund".
Möpse, die aus den Zuchtlinien ausgemustert wurden, wurden von den Züchtern aber immer wieder auch teuer an das "normale" Volk verkauft - so verbreitete sich die Rasse mehr und mehr.

Aus Asien zu uns kam der Mops im 16. Jahrhundert, als die Ostindische Gesellschaft erste Vorfahren unserer heutigen Möpse in die Niederlande mitbrachte. Von dort aus eroberte er schnell die Salons der feinen Damen in ganz Europa. Leider wurden Möpse zu dieser Zeit übermäßig verhätschelt, bekamen zu wenig Auslauf aber umso mehr zu fressen, deshalb hatten sie schnell den Ruf, fett, faul und dumm zu sein. Das lag jedoch nur an der nicht artgerechten Haltung ihrer wohlmeinenden Besitzer und entspricht nicht dem wahren Charakter eines Mopses.


So wurde der Mops in seiner Beliebtheit auch eine Weile vom Pekinesen verdrängt. Seine Rasse erlebte aber ab den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einen erneuten Aufschwung, der bis heute anhält.


Möpse wurden auf unzähligen Gemälden zusammen mit ihren mehr oder minder berühmten Herrchen und Frauchen verewigt. MopswelpeIn seiner historischen Form kann man den Mops zum Beispiel auf Gemälden des Malers William Hogarth, der selbst stolzer Mops-Besitzer war, bewundern. Brehms Tierleben von 1927 zeigt den Mops mit seiner ursprünglichen Kopfform.


Biologie des Mopses
Möpse zählen zu den brachycephalen Rassen – das heißt, sie haben einen rundlichen Kopf und eine kurze Schnauze mit leicht hervor stehenden Augen.

Sie haben glattes, kurzes und weich-glänzendes Fell, welches in der Farbe von einfarbig schwarz zu silbergrau und unterschiedlichen Nuancen von beige (von weißgelb bis gelbbraun) mit deutlichem Kontrast zu den Abzeichen am Kopf reicht. Maske, Stirnflecken und Muttermale an den Wangen sollen dabei deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich sein. Die Ohren sind eher klein und fallen nach vorn. Sie bilden ein sogenanntes Knopfohr, aber auch Rosenohren sind erlaubt.
Das Idealgewicht des Mopses liegt laut FCI zwischen 6,3 und 8,1 kg bei einer Widerristhöhe von bis zu 35 cm. Möpse können 13 bis 15 Jahre alt werden.


Der Mops ist ein robuster, kompakter und angenehmer Begleithund; er ist intelligent, verspielt, gutmütig und lernwillig. Möpse sind im Allgemeinen sehr mutig und unterschätzen oft Gefahrensituationen – man sollte sie also stets gut beobachten. Leider neigt der Mops zu Übergewicht. Eine ausgewogene Ernährung ist daher ausgesprochen wichtig.





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